Der Asteroid ist noch das kleinste Problem | Katie Kennedy


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Katie Kennedy - Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

Titel: Der Asteroid ist noch das kleinste Problem | Autor: Katie Kennedy | Veröffentlichung: März 2017 | Verlag: Planet | Übersetzung: Julia Gehring | Ausgaben: Taschenbuch | Bücherregal: Jugendbuch | Stichwörter: Asteroid, Physiker, Wunderkind, erste Liebe

Inhalt

Ein Asteroid rast auf die Erde zu. Ein großer und ziemlich gefährlicher. Vielleicht nicht unbedingt einer von der Sorte „Ich-töte-alle-Dinosaurier“, aber zumindest einer in Richtung „Ich-lösche-ganz-Kalifornien-aus-und-zerstöre-Japan-mit-einem-Tsunami“. Yuri, Physikgenie, soll zusammen mit einem Team von Superhirnen aus der ganzen Welt diese Katastrophe verhindern. Die gute Nachricht ist: Yuri weiß, wie er den Asteroiden stoppen kann. Die schlechte Nachricht: Er ist gerade mal 17, und keiner seiner Kollegen nimmt ihn so richtig ernst. Schließlich haben sie länger Physik studiert, als er überhaupt auf der Welt ist. Doch von einer Sekunde auf die andere scheint der Asteroid nicht mehr Yuris größtes Problem zu sein, denn er lernt Luna kennen. Ein Hippie-Mädchen, das ihm zeigt, wie das Leben aussehen kann, wenn man nicht als Genie auf die Welt gekommen ist und mit 12 seinen Schulabschluss gemacht hat. Sie nimmt ihn mit ins Leben und zeigt ihm, wie schön es sein kann … (Quelle: Verlag)

Meinung

Als ich die letzte Seite des Buches zuklappte, dachte ich: „Schade.“ Denn wie das leider manchmal so ist, passte es einfach nicht. In Katie Kennedys Geschichte droht ein Asteroid mit der Erde zu kollidieren. Bums! Ein Riesenknall. Ähnliches habe ich von dieser Geschichte erwartet, dass sie wie ein Asteroid einschlagen würde. Leider blieb der große Knall aus und endete eher in einem Knällchen. Da kollidierte nichts, bis auf meine Erwartung an dieses Buch mit der Realität.

Mein Hauptproblem bestand zunächst darin überhaupt einen Zugang zu der Geschichte und deren Protagonist zu finden. Der Schreibstil der Autorin machte es mir alles andere als leicht, denn als Stilmittel in der wörtlichen Rede verpasste sie dem russisch stämmigen Protagonisten, der in den USA englisch spricht, einen russischen Akzent. Das heißt konkret:  Wörter werden bewusst weggelassen, Silben verschluckt, usw. Das kann funktionieren, tut es für mich in diesem Fall allerdings nicht. Denn der Knackpunkt bei Stilmitteln dieser Art ist die richtige Dosierung. Weniger ist mehr.

Hinzu kommt, dass ich etwas anderes von der Geschichte an sich erwartet habe. Ich dachte beim Lesen des Klapptentextes an eine nerdige Liebesgeschichte, etwas über das Erwachsenwerden eines Wunderkindes, eine Art Steven Hawking verliebt sich 2.0, aber eben ohne zu viel Fachwissen über schwarze Löcher und all das. Stattdessen bestand das Buch zu einem Großteil aus wissenschaftlichen Beschreibungen. Die nähere Betrachtung der Gefühlswelten, die daraus entstehenden Konflikte, die Tiefe der Charaktere und deren Erwicklung, das alles kam mir viel zu kurz. Da bleibt mir am Schluss nur, mich zu wiederholen: Schade.

Fazit

Der große Knall blieb leider aus, dafür hat Autorin Katie Kennedy zu viel Potenzial verschenkt.

Einschätzung

Wie hoch ist das Infektionsrisiko bei diesem Buch und welche Personen sind besonders gefährdet? Wir haben einige ausgewiesene Bookosa-Experten (Buchblogger & Booktuber) zum Gefahrenpotential von Der Asteroid ist noch das kleinste Problem befragt.

Risiko
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