Magonia | Maria D. Headley 2


Leseviren in Magonia von Maria D. Headley entdeckt. Das Buch kann LESEN verursachen oder eine bestehende Influenza Bookosa verschlimmern!

Lena D Headley - magonia

 

Titel: Magonia | Autor: Maria D. Headley | Veröffentlichung: April 2017 | Verlag: Heyne | Übersetzung: Julia Walther | Ausgaben: Hardcover, eBook | Bücherregal: Jugendbuch

Inhalt

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … (Quelle: Verlag)

Meinung

Okay, ich gebe es zu: Magonia war ein Coverkauf. Bereits als ich das englische Original zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch besitzen MUSS! Dann klang auch noch der Klappentext innovativ und Schwupps – Here we go.

Früher habe ich ein Fantasy Buch nach dem anderen verschlungen. Ich hatte das Gefühl, mich irgendwann daran übersättigt zu haben, doch Magonia machte mich so neugierig, dass ich nach langer Zeit endlich mal wieder Lust auf Fantasy hatte.

Protagonistin Ava leidet unter einer mysteriösen Lungenkrankheit und fängt plötzlich an Stimmen zu hören und Dinge zu sehen, die nicht da sind. Oder? Ein Raumschiff? Aus dieser Ausgangssituation entspinnt die Autorin ein Szenario, von dem ich etwas anderes erwartet habe. Ihr Schreibstil machte es mir schwer überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Zu sprunghaft und abgehackt erschien er mir zunächst.

Passend dazu empfand ich den Wechsel des Handlungsortes fast schon wie ein Schnitt, denn auf einmal befinden wir uns in der fantastischen Welt Magonia, die mir insgesamt zu oberflächlich beschrieben wurde. Dadurch konnte ich mir die Welt und das Leben dort nur schwer vorstellen. Vieles verwirrte mich nur, schließlich befand ich mich vorher kapitelweise in unserer normalen Welt. Sehr schade, da die Idee an sich wirklich innovativ und gut ist.

Fazit

Leider schöpft die Autorin ihr zuvor selbst geschaffenes Potenzial der Geschichte nicht voll aus. Ob ich zum zweiten Teil greifen werde, weiß ich noch nicht.

Einschätzung

Wie hoch ist das Infektionsrisiko bei diesem Buch und welche Personen sind besonders gefährdet? Wir haben einige ausgewiesene Bookosa-Experten (Buchblogger & Booktuber) zum Gefahrenpotential von Magonia befragt.

Risiko
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Infos

  • Biografie: Maria D. Headley lebt in Brooklyn und ist durch ihre Arbeit als Journalistin und Drehbuchautorin bekannt geworden. Sie sammelt leidenschaftlich gerne Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert.
  • Bekannte Bücher des Autors: Magonia
Weiterführende Informationen

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2 Gedanken zu “Magonia | Maria D. Headley

  • Samdy

    Hallo liebe Shanty,
    deine Kritik am Buch kann ich gut nachvollziehen. Brauchte auch eine Weile, bis ich überhaupt reinkam.
    Die Autorin hat viel Fantasie, manches Mal wurde es mir auch zu viel. Dennoch ist es ein interessantes Buch.
    Ob ich da zur Fortsetzung greife, werde ich wohl zu gegebener Zeit entscheiden.

    Liebste Grüße,
    Sandy

    • Shanty Autor des Beitrags

      Hallo liebe Sandy,
      schön von dir zu lesen! Ja, es war definitiv besonders und mal etwas anderes. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Autorin hätte aus ihren ganzen Ideen drei Bücher machen können, dann wäre es vielleicht nicht so viel gewesen 🙂

      Liebste Grüße
      Shanty