Mich hat Auschwitz nie verlassen | Susanne Beyer & Martin Doerry


Leseviren in Mich hat Auschwitz nie verlassen entdeckt. Das Buch kann LESEN verursachen oder eine bestehende Influenza Bookosa verschlimmern!

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Titel: Mich hat Auschwitz nie verlassen | Autor: Susanne BeyerMartin Doerry | Veröffentlichung: September 2016 | Verlag: DVA | Ausgaben: eBook, gebunden | Bücherregal: Sachbuch | Stichwörter: zweiter Weltkrieg, Konzentrationslager, Zeitzeugen, Auschwitz, Befreiung

Inhalt
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz. Mehr als eine Million Menschen waren hier von den Nationalsozialisten ermordet worden; nur wenige Gefangene kamen mit dem Leben davon. Diejenigen, die die Lagerhaft überlebten, konnten oder wollten in den Jahren nach der Befreiung meist nicht über ihre Erlebnisse sprechen. Sie fühlten sich außer Stande, über die Exzesse der Entwürdigung, die sie in Auschwitz erfahren mussten, zu reden, oder sie fanden für ihre Erinnerungen kein Gehör.

Weltweit haben SPIEGEL-Redakteure und -Mitarbeiter nun ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers besucht und befragt, Susanne Beyer und Martin Doerry haben diese Berichte in einem Buch zusammengestellt. Die beeindruckenden Schilderungen der letzten überlebenden Zeugen von Auschwitz werden reich bebildert mit Porträts, die die Fotografen Sara Lewkowicz und Dmitrij Leltschuk für diesen Band anfertigten. (Quelle: Verlag)

Meinung

„Mich hat Auschwitz nie verlassen“ entstand anlässlich des 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz/Birkenau, zusammengetragen und veröffentlicht von Redakteuren und Mitarbeitern des SPIEGEL. Dieses Buch ist Nachruf und Mahnmal zugleich und gedenkt den über eine Million Menschen, die den Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer fielen.

Zwanzig Zeitzeugenberichte, zwanzig Geschichten von Menschen, die Unvorstellbares er- und überlebt haben. Für mich verliert diese Thematik nie an Aktualität – im Gegenteil. Dieses Buch ist von unbezahlbarem Wert, da es das letzte seiner Art sein könnte. Bald schon bleibt niemand mehr, den wir fragen können, niemand, der berichten kann, zu welchen Taten Menschen fähig waren und sind. Niemand mehr, der dabei war.

Beklemmend, schonungslos und intensiv sind die Portraits, eindrücklich die Bilder, die ebenjene untermauern. Ein unvergleichbares Leseerlebnis in Wort und Bild. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.

Fazit

Ein Buch, das man später seinen Kindern schenkt, damit die es den Enkeln ins Regal stellen. Ein Buch zum Weitergeben, gegen das Vergessen, für die Menschlichkeit. Unbedingt Lesen!

Einschätzung

Wie hoch ist das Infektionsrisiko bei diesem Buch und welche Personen sind besonders gefährdet? Wir haben einige ausgewiesene Bookosa-Experten (Buchblogger & Booktuber) zum Gefahrenpotential von Mich hat Auschwitz nie verlassen befragt.

Risiko
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